Faltungen und Metallskulpturen in der Galerie Sassen
Die Galerie Sassen & Edition eröffnete am 22. November eine Ausstellung mit Werken
der Malerin Gabriele Hornig und Skulpturen des Metallbildhauers Joachim Roederer.
Beide Künstler sind sowohl in der Region als auch international durch zahlreiche
Ausstellungen bekannt und zeichnen sich durch ihre vielseitige künstlerische Tätigkeit
aus.
Die in Schlesien geborene Malerin Gabriele Hornig lebt und arbeitet in Köln
und dem Sauerland. Nachdem sie u.a. Philosophie und Theaterwissenschaften
studierte besuchte sie auch die Europäische Akademie für Bildende Kunst in Trier.
Vielseitig wie ihr Studium gestaltet sich auch das Schaffen der Künstlerin. Gabriele
Hornig ist neben ihrem Wirken als Malerin auch als Schriftstellerin tätig. Die Bilder der
Malerin zeichnen sich durch einen experimentierfreudigen Umgang mit Farben aus.
Faltungen, die Gabriele Hornig perfekt in die Gemälde einfügt, geben den Werken
ein reliefartiges Aussehen und verstecken zunächst Bildinhalte. Damit möchte die
Künstlerin dem Betrachter wieder die Freude an einer Entdeckungsreise geben.
Der aus Baden stammende Kölner Metallbildhauer Joachim Roederer, der in Köln
und den USA studierte, setzt die Schwerpunkte seiner künstlerischen Tätigkeit in
der Erschaffung von Stahlobjekten, Kinetischen Objekten, und Schneidearbeiten
aus Stahlblech. So zeigt der Künstler urzeitliche Fische, die auf Stangen schwingen,
Fische, die - als Skelette auf ihre Grundstruktur reduziert - in den Raum tauchen.
Darüber hinaus entwickelt er Multimediaobjekte und arbeitet an Theateraufführungen
und Performances. Joachim Roederer sieht seine Zielsetzung darin, in der Zukunft
Metallbildhauerei und Multimediaarbeit enger zusammenzuführen, so hat er den
Trojanischen Fisch geschaffen, der sein Maul öffnet und einen Blick auf den Film, der
in seinem Inneren abläuft, freigibt.
Die Eröffnung wurde musikalisch begleitet von den NIGHTOWLS.
Die Ausstellung - Faltungen und Metallskulpturen
in der Galerie Sassen & Edition, 53721 Siegburg, Bahnhofstr. 20 ist noch bis zum 29. Dezember zu sehen.