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Die Bonner Galerie Sassen eröffnet Freitag, den 07.05.2010 um 19:30 Uhr im Dom Hotel Köln die Ausstellung: _127_10_2 der Gruppe „Kunstfirma“.
Als „Kunstfirma“ firmieren 5 unabhängige KünstlerInnen: Jo Pellenz, Renee Reißenweber, Bjoern Thiemann, Marc Kirschvink und Jochen Seelhammer.
Sie stellen ausgesuchte neue Arbeiten in den Räumen des Dom Hotels aus.
Hintergrund der „Kunstfirma“ ist ein Kölner Projekt zur Präsentation und Vermarktung
zeitgenössischer künstlerischer Arbeiten. „Kunstfirma“ bietet ein Know How für Privatkunden, Unternehmen und Institutionen als
spezialisiertes Team aus den Bereichen Kunst, Grafik, Design und Fotografie an.
So differenziert das Dienstleistungsangebot der „Kunstfirma“ ist, so exklusiv ist ihr eigenes aktuelles Ausstellungsrepertoire.
Die anspruchsvolle, doch zurückgenommene Eleganz des Dom Hotels trifft auf bildende zeitgenössische Kunst mit präzise eingesetzten Technologien,
gleichwertig auf kalkulierte Wildheit und nahezu meditative Arbeitsweisen. Die technisch perfekten, ästhetisch inszenierten schwarz-weißen
Fotoarbeiten Jochen Seelhammers, vorzugsweise mit Themen aus Architektur und Landschaft, treffen auf
Jo Pellenz’ ruhevolle und im
Wortsinn vielschichtige Malerei. Pellenz, international anerkannt durch seine raumgreifenden (Papier) Installationen stellt
Auszüge aus seinem Monschauer Kreuzgang-Zyklus vor. Einen anderen Weg wählte der 2009 mit dem VdS Graffiti Award
(VdS – Vertrauen durch Sicherheit) ausgezeichnete Bjoern Thiemann, dessen hochartifiziellen Graffitiwerke den aufmerksamen Betrachter
atemlos machen können. Thiemann steht in seinem Genre, Kunst - Formen zu optimieren, u.a. mit 3-D-Style, dem Maler Marc Kirschvink nahe.
Wo Thiemann für Tempo, Fülle, Raffinement und Überraschungseffekte steht, leben
Kirschvinks „moderne“ großformatige Farbflächen durch die
dynamische, interessant erhöhte, immer authentische Modifikation der Linie.
Renee Reißenweber, die Malerin in der „Kunstfirma“ ist hingerissen von Farben und dem leidenschaftlichen Umgang mit ihnen. Doch umschreibt
dies ihr Herangehen an die Werke eher rudimentär. Während des Malprozesses, in der Weite eines Bildes, arbeitet sich die Künstlerin zum
„Sehnsuchtspunkt“ des Bildes vor. Horizonte werden wichtig. In präzisen Arbeitsschritten, heute gern als Entschleunigungsprozesse
formuliert, erreicht Reißenweber über vielfache Lasuren, ein verdichtetes Farblichtgemälde und damit atmosphärische Gültigkeit.
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