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Vita
1961 in Meißen geboren. Ein Kind. Zahntechnikerin.1980-82 Privatunterricht, Keramikgestaltung bei Künstler
Jürgen Sandig, 1982-89. Autodidaktin in eigener Keramikwerkstatt in Meißen. 1986-88 Abendstudium an der
Hochschule für Bildende Künste Dresden, Malerei und Grafik. 1994-99 Studium: Hochschule für Musik
Dresden, Rhythmik im Fach Musikpädagogik bei Prof. Christine Straumer.
2000-02 Ausbildung zur Keramikerin bei Mechthild Kießling in Radebeul und in der Staatlichen
Porzellanmanufaktur Meißen. Seit 04/2005 freischaffend als Künstlerin und Keramikerin in Karlsruhe tätig und
Mitglied der GEDOK. Zahlreiche Ausstellungen und Austellungsbeteiligungen.
Arbeitsbeschreibung
Das Phänomen der Ursprünglichkeit und Lebendigkeit des Feuers fasziniert mich. Ich arbeite mit
Brenntechniken, die teilweise überraschende und unberechenbare Ergebnisse zeigen.
Es entstehen Gefässobjekte, Plastik, Objekte vorrangig in Raku gebrannt. Mich reizt die Auseinandersetzung
mit verschiedenen Techniken der Keramikwelt wie Kapselbrand, Porzellan, Reduktionsbrände, Glasurmalerei,
ebenso über Drucktechniken, Grafik, Text, Bild über das Feuer zu verewigen.
Mich inspirieren klassische Formen geometrischer Körper, die Ihre Ecken und Kanten verlieren. Bewegte
Formen entstehen, die Ihren Ursprung in erlebter und gefühlter Bewegung haben.
Akzente durch eingearbeitete edle oder unedle Metalle finden sich als Detail im großen Zusammenhang
gestalterischer Komposition.
Klangvolle, spannungsvolle, weite und enge Formen stehen neben weichen Rundungen und strenger
Geradlinigkeit. Scheinbar geschlossene Formen lassen sich öffnen.
Ein spannungsvoller Dialog - zwischen klaren, reduzierten Formen mit einem Hauch von Eleganz und
verspielten, organischen Objekten die eine körperhafte Lebendigkeit ausstrahlen.
Neben kontrastreichen, grafischen Oberflächen wirken metallisch erscheinende Bilder auf der Keramik. Das
Feuer hinterlässt unübersehbare Spuren. Jedes Stück ist ein Unikat.
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